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Zutaten
300 g
Reis (Rundkornreis bzw. Klebreis)

Noriblätter (Seetangblätter), geröstete

Ei(er)
 
Salz
 
Pfeffer
1 große
Möhre(n)

Rettich, eingelegter (alternativ Gewürzgurken)
1/2 
Salatgurke(n)
 
Essig
 
Sojasauce
2 EL
Sesam
 evtl.
Wasabipaste



Zubereitung
Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe
Den Reis kochen (dabei etwas weniger Wasser als gewöhnlich benutzen).

Nebenbei in einer Pfanne den Sesam rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen.
Eier aufschlagen, mit Salz und Pfeffer verquirlen und in der Pfanne als Omelette braten. Danach aus der Pfanne nehmen und in ca. 1 cm dünne Streifen schneiden.
Mohrrübe säubern und in dünne Streifen schneiden. Dann in der Pfanne anbraten, bis sie etwas weich wird.

Die halbe Gurke nicht schälen. Sie wird längs halbiert und das Ende sowie das Fleisch im Inneren entfernt. Anschließend in Streifen schneiden, salzen mit Essig beträufeln und etwas ziehen lassen. Danach ebenfalls kurz anbraten.
Den eingelegten Rettich in Streifen schneiden.

Etwas Reis (ca. 1/8 der Menge) in eine Schüssel geben. Eine Prise Salz sowie Sesam dazugeben. Essig und Sojasauce (jeweils 1 TL) vorsichtig zugeben und so lange mischen, bis der Reis eine relativ geschmeidige Konsistenz hat.

1 Noriblatt auf eine Bambusmatte legen. Reis darauf so verteilen, dass er das Blatt gleichmäßig bedeckt. Die Ränder jeweils nicht bedecken (mind. 1 cm Abstand lassen). An einem Rand (oben) mehr Platz übrig lassen (etwa 5 cm).
Jeweils 1 Streifen Mohrrübe, Gurke, Rettich und Omelette eng beieinander quer auf den Reis legen. Nicht zu nah an den unteren Rand legen!
Das Noriblatt vorsichtig mit Hilfe der Matte eng einrollen (nicht zu locker!). Kurz vor dem frei gelassenen Ende des Blattes anhalten und es mit etwas Wasser anfeuchten. Dann den Rest aufrollen und andrücken. Die Rolle ein paar Minuten ruhen lassen.

Mit einem scharfen, angefeuchtetem Messer zunächst die Enden der Rollen abschneiden dann den Rest in etwa 1,5 cm dicke Stücke schneiden und auf einem Teller anrichten.

Stückchen zum Verzehr in eine Mischung aus Sojasoße und Wasabipaste dippen.

Tipp: Erst kurz vor dem Verzehr schneiden, damit der Kimbap nicht austrocknet. Man kann die Rollen auch in Alufolie ein bis zwei Tage lagern.

Anmerkung: Die Zutaten der Füllung können je nach Geschmack variiert werden. Denkbar sind Gewürzgurken, Spinatblätter, Fisch, Fleisch, Wurst, Käse.

Tipps:

1- einige praktische Tips, die die Anfertigung leichter machen: die Nori-Blätter auf Backpapier ausbreiten und befüllen und mit dem Papier zusammenrollen. Erstens hat man bei uns eher Backpapier als Bambusmatte zur Hand, Zweitens kann man mit dem Papier fester rollen. Wenn die Füllung auf das mittlere Drittel des Blattes gelegt wird, geht das einrollen auch leichter.

Traditionell wird auch dünn geschittenes mageres Rindfleisch in Marinade aus Sojasauce, Knoblauch, Sesamkörnern, Zucker und Pfeffer ziehen gelassen und dann mit gehacktem Chili und Pienenkernen gebraten für die Füllung mitverwendet.

Die Dips sind Geschmackssache, gewöhnlich wird ein Essig-Sojadip gereicht und die Kim bab Röllchen auf Salatblättern angerichtet.

2- Je nach dem was vorhanden ist, kann man auch Fleischwurst/ Ham oder Surimi (Krebsfleisch) oder Odeng (Fischfrikadelle/ Kamaboko) mit einwickeln, jeweils in dünne Streifen geschnitten.

Mein koreanischer Freund verwendet übrigens gar keinen Dip.

Schmeckt jedenfalls köstlich, und ist billiger als Sushi :-)

3- So machen wir auch immer. Einfach Perfekt. Wir tun auch noch rote Paprikastreifen mit rein. Die dann genau so anbraten bis sie weich sind, wie die Karotten.

Wer sich nicht an Seetang rantraut, warum auch immer kann als alternative auch Weißkohlblätter nehmen.

7.5.13 19:22

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